Riesling

Riesling 

 

 

 

 

 

Die Weinsorte ist in Deutschland die wichtigste und eine der bekanntesten Rebsorten schlechthin und basiert auf einer genetischen Kreuzung mit der Wildrebe Vitis vinifera sylvestris, wobei genetische Anteile der Traminerrebe nachgewiesen werden konnten. In deutschen Weinbaugebieten ist Riesling mit einem Anteil von fast 25% vertreten. Einen derartig hohen Anteil im zweistelligen Prozentbereich erreicht hierzulande nur die Sorte Mueller-Thurgau. Riesling wird nachgewiesenermaßen seit etwa 600 Jahren kultiviert.

 

Die Trauben treten in den Varianten rot und weiß auf und werden zu entsprechenden Rieslingsorten verarbeitet, die aber immer Weißweine liefern – nicht zu verwechseln mit dem Schwarzriesling.

Riesling ist eine mediterrane Rebsorte, die Wärme und Sonne benötigt. Aus diesem Grunde gedeiht die Sorte besonders gut in Flusstälern oftmals mit Verbindung zu warmen mediterranen Strömungen – sogenannten Gates, wie etwa an Rhein, Main, Elbe,  Mosel, Lahn und Ahr. Eine südliche exponierte Steilhanglage erweist sich als optimal wegen der späten Fruchtung.

Zur Entwicklung der typische Rieslingtextur erweisen sich leichtere Böden als besser geeignet als ton – oder lehmhaltige Böden, die mehr Wasser speichern. Die Aromen differieren den Anbaubedingungen entsprechend, so dass Weine, die auf schweren Böden kultiviert wurden, eher zitrusartigen Geschmack, die leichten auf leichten Böden kultiviert wurden, eher Apfelgeschmack entwickeln, nicht zuletzt wegen der starken Apfelsäureanreicherung. Grundsätzlich gilt die Sorte Riesling als sehr lange haltbar.

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