Herstellung des Roséweins

Roséwein

 

 

Roséweine sind in den letzten Jahren in Deutschland immer beliebter geworden und haben mittlerweile einen Marktanteil von 8%. Sie werden aus blauen beziehungsweise roten Trauben hergestellt. Die Weinfarbe resultiert aus der Aufnahme von Farbstoffen, welche in der Beerenhaut enthalten sind. Somit ist die Dauer der Exponierung des Weines nach dem Pressen auf dem Maischematerial entscheidend für dessen Färbung. Bei der Roséweinherstellung wird diese verkürzt – im Unterschied zur Rotweinherstellung, wo der Wein auf den Schalen gärt. Wenn das grünlich gefärbte Fruchtfleisch direkt abgepresst wird, bleibt wie beim Weißwein so gut wie kein Farbstoff im Most übrig. Eine Alternative stellt die Vermischung von Rot- und Weißwein dar. Das Verfahren kommt bei der Roséschaumweinherstellung zur Anwendung. In Weinbaugebieten, die außerhalb der EU liegen, ist das Verfahren auch zur Herstellung des normalen Roséweines erlaubt. Im Saignée-Verfahren wird dem Rotweinmost ungepresster Saft entnommen, welcher dann weiter vergoren wird – ohne weitere Farbstoffe aufnehmen zu können. Nicht alle rötlichen Traubsorten sind zur Roséweinherstellung geeignet beziehungsweise zugelassen, wie etwa Grauburgunder und Gewürztraminer. Bekannte Roséweine sind zum Beispiel der Rüdesheimer Burgweg Spätburgunder Rosé, der Reichsgraf von Kesselstadt Spätburgunder Rosé aus Deutschland, der Gemischte Satz Rosé von Grozser Wein aus Östereich oder der französische Tavel.

 

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