Herstellung des Rotweins

Rotwein

 

 

Die Produkte der Weinherstellung oder Vinifikation lassen sich grundsätzlich drei Kategorien zuordnen, die sich sowohl optisch, wie auch geschmacklich gut unterscheiden lassen.

Doch auch das Prozedere der Herstellung von Rotwein, Weißwein und Roséwein unterscheidet sich voneinander. Bei der Erzeugung von Rotwein wird im Unterschied zu den anderen Weinsorten nämlich die Maische und nicht der Most vergoren. Durch die länger andauernde Exposition des entstehenden Alkohols bei den Trauben werden die in der Schale befindlichen Farbstoffe aufgenommen, die dem Rotwein die mehr oder weniger intensive rote Farbe verleihen. Dazu werden die Trauben zunächst zerdrückt und ausgepresst bzw. im neueren Verfahren der Kohlensäuremaischung durch zugesetzte Kohlensäure aufgeschlossen. Dabei treten Aromen, Farb- und andere Inhaltstoffe, wie Tannine in den Most über.

Im nächsten Schritt wird die Maische in einem länger andauernden Prozess von zum Teil mehreren Wochen vergoren. Normalerweise kommt dieser Prozess durch traubenassoziierte Hefepilze von selber in Gang, wird heute aber auch kontrolliert durch Reinzuchthefen eingeleitet.

Als Gärbehälter kommen Bottiche, Wannen oder Fässer unterschiedlichen Materials in Frage Die Art des Materials und die Umgebungstemperatur spielt für die Gärung und den späteren Geschmack eine ausschlaggebende Rolle. Viele Traubenbestandteile sammeln sich als sogenannter Trester auf der Oberfläche des Gemisches und werden entweder entfernt oder verrührt.

Zur Trennung des Weins von der Maische werden verschiedene Pressverfahren angewendet. Der Wein wird danach in Fässer zum Ausbau abgefüllt und lagert dort wiederrum für Wochen bis Jahre. So kann er reifen und eine spezifische Textur entwickeln.

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