Sekt

Sekt

 

 

Als Sekt werden die im deutschsprachigen Raum produzierten kohlensäurehaltigen Schaumweine als Pendant zum französischen Champagner bezeichnet. Das Kellereiverfahren ist ähnlich – im Unterschied zur Weinherstellung werden zwei Gärungsprozesse benötigt. Grundsätzlich wird dazu ein Sektgrundwein und eine Dosage verwendet. Die Art und Reifung des Grundweines entscheidet über den Geschmack des Sektes, dabei spielt vor allem der Säuregehalt eine entscheidende Rolle.

Um eine optimale Qualität zu erreichen, wird oftmals einen Verschnitt verschiedener Grundweine eines Weinbaugebietes – ein Cuvée verwendet. Nach der ersten Gärungsstufe wird dem in Flaschen abgefüllten Grundwein die Tirage – eine Zucker/Hefegemisch zugesetzt. Dies passiert klassischerweise in Flaschen, um die Flaschengärung zu initiieren, kann alternativ aber auch in Drucktanks durchgefüht werden. Zur Beschleunigung des Prozesses werden Rüttelpulte und andere Geräte verwendet um eine gleichmäßige Bewegung während der Gärung zu erreichen.

Nach Entfernung des im Flaschenhals befindlichen Hefepfropfes (Degorgieren) mit unterschiedlichen Methoden, wird das Restvolumen der Flasche mit Rohsekt aufgefüllt.

Die industrielle Sektherstellung in Tanks ist kostengünstiger, garantiert eine gleichbleibende Qualität und ist weniger aufwendig. Allerdings ist sie mit qualitativen Verlusten verbunden – oftmals wird bis zu 80% Kohlendioxid zugeführt, weshalb diese Abfüllungen nicht unter der Bezeichnung Sekt sondern Schaumwein verkauft werden müssen.

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