Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP)

Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP)

 

 

Der Ursprung des Verbandes Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V. (VDP) geht auf den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als Antwort auf einen damals neuartigen Trend im Weinbau und in der Vinifikation zurück. Das Konzept begründete sich gewissermaßen auf der Idee einer Gegenbewegung zu der quantitativ orientierten industriellen Weinproduktion, welche sich seit dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts etabliert hatte.  Der VDP vereint 200 deutsche Spitzenweingüter.

1910 entstand der Vorläufer des heutigen VDPs, der Verband Deutscher Naturweinversteigerer e.V.. Ziel war es, Winzer zu einen, um gemeinsame Qualitätsstandards zu etablieren und deren Einhaltung zu sichern.

Im ursprünglichen Verbund gingen diverse Winzervereine auf, welche zu dieser Zeit entstanden wie: der Verein der Naturwein-Versteigerer der Rheinpfalz, gegründet 1908, die Vereinigung Rheingauer Weingutsbesitzer, gegründet 1897 in Rüdesheim am Rhein, der Trierer Verein von Weingutsbesitzern der Mosel, Saar und Ruwer, gegründet 1908, der Verein Badischer Naturweinversteigerer, gegründet 1910, der Verein der Naturwein-Versteigerer in Hessen, gegründet 1900, Verein der Naturwein-Versteigerer an der Nahe.

Mit der Naturweinproduktion, welche hinsichtlich ihrer Standards durchaus mit den heutigen Bio- oder Ökoweinen vergleich bar ist, sollte das „Panschen“ und die Zugabe von Zusatzstoffen wie Zucker verhindert und kontrolliert werden.

 

Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte sich der Verein weiter entwickeln und erneut Einfluss auf die deutsche Weinproduktion nehmen. Die Namensänderung in Verband Deutscher Prädikatsweingüter zu Beginn der siebziger Jahre, war ein Zugeständnis an das Deutsche Weingesetz. Standards wurden gesetzlich vorgegeben und schwächten den Einfluss des VDPs, stärkten aber die Lobby von Großproduzenten. Zu Beginn der achtziger Jahre erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter.

 

Seit den achtziger, vor allem den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entstand ein vermehrtes globales Interesse an biologisch nachhaltig produzierten Nahrungsmitteln, so auch Weinen und eine Rückbesinnung auf traditionellen Weinbau. Dadurch wurden Zertifikate, welche eine klassische Verarbeitung und besondere Jahrgangs- und Lagequalitäten auszeichneten, für Konsumenten von größerem Interesse.

Die alten, nach ökotrophologischen Gesichtspunkten erstellten Qualitätsmerkmale wichen der 2012 neu definierten Klassifikation nach Lagen. Außerdem wurde der Gebrauch von Prädikatsbegriffen wieder eingeführt. Demnach werden heute vier Klassifikationsstufen definiert:

 

1.VDP.Gutswein

 

 

2.VDP.Ortswein

 

 

3.VDP.Erste Lage

 

 

3.VDP.Große Lage

 

Das Logo des VDPs ist der sogenannte Traubenadler.

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